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08.01.2012|

SPD Waischenfeld feiert 40-jähriges Gründungsjubiläum mit Inge Aures

Anlässlich der 40-Jahr-Feier der SPD Waischenfeld wurde Franz Schuster zum Ehrenmitglied ausgezeichnet.

40 Jahrfeier SPD Ortsverein Waischenfeld

WAISCHENFELD Am 2. Januar 1972 gründete sich im Rahmen einer Kommunal-versammlung im Gasthaus Rotes Roß der SPD-Ortsverein Waischenfeld. Heinrich Glas und Johann Schatz waren zu diesem Zeitpunkt bereits Mitglieder der SPD. Hans Söllner, Stefan Hofmann, Manfred Höfig, Andreas Haas, Michael Schuster, Friedrich Braun, Franz Mader, Helmut Horn und Karl-Heinz Prinz traten bei der Gründungsversammlung der SPD bei und wählten Heinrich Glas zum Vorsitzenden und Stefan Hofmann zum Schriftführer. Dies war vor 40 Jahren und nun Anlass für den inzwischen fusionierten SPD-Ortsverein Waischenfeld-Aufseß während einer Feierstunde im Gasthof Jöbstel an die Gründung zu erinnern und drei noch lebende Gründungsmitglieder für 40-jährige SPD-Mitgliedschaft auszuzeichnen.

Die Kulmbacher SPD-Landtagsabgeordnete Inge Aures und SPD-Kreisvorsitzender Stephan Unglaub, Bürgermeister von Bischofsgrün, ehrten Manfred Höfig, den langjährigen Kassier Andreas Haas und Franz Schuster als Gründerväter und für 40-jährige SPD-Mitgliedschaft. Der langjährige stellvertretende SPD-Ortsvorsitzende Franz Schuster wurde anschließend vom Waischenfelder SPD-Chef Dr. Udo Lunz mit einer kunstvoll gestalteten Urkunde zum Ehrenmitglied des SPD-Ortsvereins Waischenfeld ernannt. Wie Lunz betonte habe Schuster in den letzten Jahrzehnten aktiv in der Vorstandschaft mitgewirkt. Besonders im letzten Jahrzehnt habe Franz Schuster die Neuausrichtung des Ortsvereins mitgetragen und vorangetrieben. „Zusammen mit den Aufsesser Genossen haben wir gemeinsam nach der Fusion im Jahr 2005 neue Themenfelder erarbeitet und uns dort erfolgreich engagiert“, so Lunz, der sich bei Schuster für seine jahrelange Unterstützung seiner Arbeit als Ortsvereinsvorsitzender, aber auch als Stadtrat in Waischenfeld, bedankte. Im April letzten Jahres hatte Schuster aus Altersgründen nicht mehr für das Amt des zweiten Vorsitzenden kandidiert. Aures, die ebenfalls den drei Gründervätern dankte, meinte, dass für die SPD noch Potential in der Region vorhanden sei. Sie sprach von einer stolzen Bilanz der Waischenfelder SPD die nun zwei Stadträte stellt. SPD-Kreischef Unglaub bescheinigte der Waischenfelder SPD eine gute Arbeit in der Kommunalpolitik. Die Arbeit der SPD sei in dieser Region aber nicht einfach, so Unglaub. Der frühere SPD-Landtagsabgeordnete Walter Engelhardt sagte, dass die Gründung des SPD-Ortsvereins Waischenfeld im damaligen Ebermannstädter Landkreis nicht einfach gewesen sei. „Ihr seit in Waischenfeld nicht die Stärksten, aber die Besten“, so Engelhardt, der betonte, dass man die Jugend motivieren müsse sich in der SPD zu engagieren. Goldkronachs SPD-Chef Hans Pedall würdigte, dass der SPD-Ortsverein Waischenfeld in einer SPD-Diaspora Fuß gefasst habe. Für die Pegnitzer SPD überbrachte Karl Lothes die Glückwünsche und für den SPD-Patenverein Speichersdorf Hans Eisenhut. Lunz erinnerte insbesondere an den langjährigen SPD-Ortsvorsitzenden und Stadtrat Andreas Fuchs, dessen Idee einst der Bau des Uferpromenadenwegs war, der erst nach seinem Tod verwirklicht werden konnte. Maßgeblich eingesetzt habe sich die Waischenfelder SPD auch für den Bau des Radwegs zwischen Nankendorf und Waischenfeld und für die Wiederabschaffung der Kombiklasse, so Lunz. Kombiklassen könnten pädagogisch zwar gut sein, nicht aber wenn dadurch Lehrer eingespart werden, so Lunz. Außerdem unterstütze die SPD derzeit die Bürgerinitiative Tetrafunk freies Gebiet Waischenfeld, von der Kai Bützler anwesend war. Weiterhin erinnerte Lunz, dass die Wurzeln der Sozialdemokratie in Waischenfeld bis in die Dreißiger Jahre des 20. Jahrhunderts zurückreichen. Es waren Einzelpersonen, die sich in den Jahrzehnten vor der Ortsvereinsgründung um die SPD verdient gemacht haben. So der am 8. Februar 1937 verstorbene Georg Brendel der vor dem Zweiten Weltkrieg unter schwierigen Bedingungen sozialdemokratische Interessen in Waischenfeld vertrat. Nach dem Krieg war die SPD mit dem Maurer Philipp Heß und dem Kontrolleur Bruno Endler ab 1948 sogar im Stadtrat Waischenfeld vertreten. tw


Unser Bild zeigt  von links: Ehrenmitglied Franz Schuster, Johannes Haas, Matthias Arneth, OV-Vorsitzenden Udo Lunz, Kreisvorsitzender Stephan Unglaub und MdL Inge Aures

Text und Bild: Thomas Weichert