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05.03.2009 | "Verantwortungsvolle Lösung":

Feuerwehr-Führerschein gerade für Bayern wichtig

Inge Aures begrüßt Ankündigung von Bundesverkehrsminister Tiefensee

Inge Aures, Mitglied des Ausschusses für Kommunales und Innere Sicherheit im Bayerischen Landtag, begrüßt die Ankündigung von Bundesverkehrsminister Tiefensee, einen speziellen Feuerwehr-Führerschein für junge Feuerwehrleute (ohne Kosten für Autos bis zu 4,25 Tonnen) zu schaffen. „Gerade für Bayern mit seinen vielen Freiwilligen Feuerwehren und den kleinen Ortsfeuerwehren ist dies eine wichtige Entscheidung," so Aures. Demnach beweise die Ankündigung von Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee, eine Führerschein-Ausnahmeregelung für Feuerwehrfahrzeuge bis zu 4,25 Tonnen zu schaffen, die Entschlossenheit der Bundesregierung, das Problem des mangelnden Fahrernachwuchses bei den Freiwilligen Feuerwehren schnellstmöglich zu lösen.

Durch eine Änderung der Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) im Rahmen des EG-Rechts will das Verkehrsministerium die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen, dass Ehrenamtliche zukünftig unter vereinfachten Bedingungen neben ihrer Fahrerlaubnisklasse B durch eine spezifische Zusatzausbildung und Prüfung auch den Führerschein für Einsatzfahrzeuge bis 4,25 Tonnen erlangen können. Die Prüfung soll die Verkehrssicherheit bei den Einsätzen voll gewährleisten. Die Kosten des Führerscheins sollen auf ein Drittel reduziert werden; bislang kostet der Erwerb des Führerscheins der Klasse C 1 rund 3.000 Euro.

Aures: „Dies ist insgesamt eine sehr praktikable und verantwortungsvolle Lösung, die zum einen den Freiwilligen Feuerwehren dabei hilft, Fahrernachwuchs zu gewinnen, zum anderen aber auch eine gleichbleibend hohe Einsatzqualität durch die ehrenamtlich Aktiven garantiert.“